Archiv für die Kategorie ‘Arbeit / Job’

Führung

Donnerstag, 26. August 2010

Im Rahmen der Führung erfolgt eine direkte oder indirekte Beeinflussung des Verhaltens zur Realisierung von Zielen, die sich in der Regel aus übergeordneten Zielen eines Unternehmens und den Erwartungen der Anteilseigner ergeben. Die Führung erfolgt über die direkte Beziehung von Führungspersonen und den Geführten. Strukturen von Planungs-, Anreiz- und Kennzahlensystemen haben einen indirekten Einfluss auf das Verhalten.

Angewendet wird die Führung in verschiedenen Kontexten als politische Führung, Geschäftsführung, Führungskompetenz, Unternehmensführung, Individualführung, systemischer Führung, lateraler Führung und anderen. Führung ist ebenfalls im Rahmen der Selbstständigkeit von Unternehmern zu leisten. Entsprechende Trainings und Weiterbildungen können dabei hilfreich sein.

Mit der Führung ist die Ausübung von Autorität, Macht und Herrschaft verbunden. Über den Führungsprozess soll Orientierung geschaffen, Koordinierungs-, Regel- und Steuerungsleistungen erbracht sowie Kontrolle und Verantwortungs- und Repräsentationspflichten übernommen werden.
Die Unternehmensführung zeichnet sich durch die Steuerung des Unternehmens aus. Ein Teil der Unternehmensführung stellt die Personalführung dar. Ziel der Unternehmensführung ist es die strategische Unternehmensplanung, die Festlegung der langfristigen Rahmenkonzeption für die Geschäftsfelder sowie die Schaffung von Systemstrukturen in Form von Planungs- und Kontrollsystemen zu realisieren.

Die Firma als Rechtsform

Dienstag, 24. August 2010

Die Firma stellt eine juristische Person dar unter der ein Kaufmann geschäftlich tätig wird und im Rahmen dieser haftet. Eine Firma kann ein Teil eines Konzerns oder eines größeren mittelständigen Unternehmens sein. Die Führung einer Firma obliegt handelsrechtlich ausschließlich einem Kaufmann. Eine Firma ist gem. §§ 17 ff. HGB in das Handelsregister einzutragen und muss als Zusatz die Rechtsform oder den Kaufmannszusatz im Namen beinhalten.

Als Firmenarten sind Personenfirmen, Fantasiefirmen, Sachfirmen und Mischfirmen zu unterscheiden.  Im Rahmen der Firmengründung und Firmenführung sind sogenannte Firmengrundsätze einzuhalten. Die Führung eines Firmenzusatzes ist in Form der Rechtsform oder einer sinnigen Abkürzung zur realisieren. Der Gründung einer Firma sollte insbesondere für die Beantragung von Fördermitteln die Erstellung eines Businessplans vorausgehen. Für einen solchen Businessplan kann eine Businessplan Vorlage verwendet werden.

Die Einhaltung des Grundsatzes der Firmenwahrheit verlangt den klaren Ausweis des Firmeninhabers und der Firmenart für Außenstehende sowie die Unterlassung falscher Angaben über Art und Umfang der Firma. Der Grundsatz der Firmenausschließlichkeit verlangt die Unterscheidungskraft der Firma von anderen im Handelsregister eingetragenen und örtlich ansässigen Firmen gem. § 30 Abs. 1 BGB.

Das Einkommen

Donnerstag, 12. August 2010

Als Einkommen werden alle materiellen Leistungen zusammengefasst, die einer Privatperson oder einer juristischen Person innerhalb eines bestimmten Zeitraums zufließen. Der Einkommensbezieher kann sein Einkommen für Konsumausgaben oder zur Geldanlage verwenden. Über das Einkommen ist die Messung der ökonomischen Wohlfahrt eines Landes möglich. Jedes Einkommen unterliegt der Einkommenssteuerpflicht. Die Höhe der Einkommenssteuer richtet sich nach dem aktuellen Einkommenssteuersatz und dem zu versteuernden Einkommen als Bemessungsgrundlage. Die Erhebung der Einkommenssteuer obliegt dem Finanzamt.

Hinsichtlich der Entstehung des Einkommens lassen sich verschiedene Einkommensarten je nach mikro- oder makroökonomischer Sicht unterscheiden. Das Arbeitseinkommen entsteht aus mikroökonomischer Sicht immer dann wenn ein Anspruch am Markt besteht. Dieser Anspruch kann sich aus der Produktion oder dem Tausch von Wirtschaftsgütern, leistungsabhängigem Arbeitsentgelt und weiteren Ansprüchen ergeben. Kapitaleinkommen ergibt sich aus Zins-, Miet- und Pachteinnahmen wie auch Dividenden. Erfolgt die Bereitstellung von Einkommen ohne direkte Gegenleistung durch den Staat handelt es sich um Transfereinkommen.

Makroökonomisch kann das Bruttonationaleinkommen und das Bruttoinlandsprodukt unterschieden werden. Im Rahmen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung finden die Einkommensbegriffe Nettonationaleinkommen, Volkseinkommen, Nettoeinkommen und Primäreinkommen ihre Anwendung. Um inflationsbedingte Einkommenseffekte auszublenden wird das Realeinkommen gebildet. Dieses stellt das preisbereinigte und das um die Geldentwertungsrate bereinigte Nominaleinkommen dar. Über die Anwendung eines Indikators kann die tatsächliche Kaufkraft des Einkommens bestimmt werden. Einkommen kann aus einer nichtselbstständigen oder einer selbstständigen Tätigkeit über die Umsetzung eines bestimmten Geschäftskonzepts generiert werden.

Die BGB Gesellschaft

Dienstag, 03. August 2010

Die BGB Gesellschaft oder auch Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) stellt eine Vereinigung von mindestens zwei Gesellschaftern dar, die sich über einen Gesellschaftervertrag verpflichten, ein im Unternehmenskonzept definiertes Geschäftsziel gemeinschaftlich durch die Leistung von Beiträgen zu fördern. Die BGB Gesellschaft ist eine Personengesellschaft die durch juristische Personen oder natürliche Personen gesellschaftlich geleitet werden kann. Aufgrund der Stellung als nichtkaufmännische Gesellschaft ist sie keine typische Firma im Sinne der Handelsgesellschaft. Praktische Formen der BGB Gesellschaft stellt die Praxisgemeinschaft oder Sozietät eines Zusammenschlusses von Freiberuflern, Zusammenschlüsse von Bauunternehmen, Zusammenschlüsse zu Fahrgemeinschaften oder Wohngemeinschaften dar. Gegenstand einer BGB Gesellschaft kann ein beruflicher wie auch nicht beruflicher Status sein. Voraussetzung für die Firmierung als BGB Gesellschaft stellt eine auf Dauer ausgelegte Verfolgung eines gemeinschaftlichen Zwecks dar.

Gesetzlich geregelt ist die BGB Gesellschaft in den §§705ff. BGB. Die Bildung der BGB Gesellschaft ist an die Schließung eines Gesellschaftsvertrages, der keiner Formvorschrift unterliegt, gebunden. Die Haftung der Gesellschafter erfolgt im Außenverhältnis gesamtschuldnerisch und im Innenverhältnis in Höhe des eingesetzten Kapitals. Die Geschäftsführung der BGB Gesellschaft erfolgt in der Regel durch alle Gesellschafter, kann aber im Gesellschaftsvertrag anders geregelt werden.

Die Auflösung einer BGB Gesellschaft kann auf Beschluss aller Gesellschafter und darüber hinaus bei Tod, Insolvenz oder Kündigung eines Gesellschafters erfolgen. Auch ein natürlicher Zeitablauf oder die Kündigung eines Privatgläubigers kann eine Auflösung der BGB Gesellschaft bewirken.

Das Benchmarking

Mittwoch, 28. Juli 2010

Benchmarking bedeutet das Setzen von Maßstäben anhand von Referenzwerten. Das Benchmarking hat sich im Rahmen der vergleichenden Analyse bestimmter Faktoren, die bereits im Businessplan eines Unternehmens definiert sein sollten, anhand eines festgelegten Referenzwertes, unter Unternehmen die wirtschaftlich aktiv sind, etabliert. Dabei erfolgt  beim Benchmarking in der Betriebswirtschaft ein kontinuierlicher und systematischer Vergleich von Dienstleistungen, Produkten und Unternehmensprozessen des eigenen Unternehmens mit denen der Konkurrenz. Dabei gelten die Maßgaben der Effizienz und der Effektivität. Als Arten lassen sich das innerhalb des Unternehmens stattfindende interne Benchmarking, das Wettbewerbsbenchmarking zwischen Unternehmen der gleichen Branche, das funktionale Benchmarking das branchenübergreifend abläuft und das generische Benchmarking als reinste Form des Benchmarking für branchenübergreifende Vergleiche von Prozessen und Methoden unterscheiden.

In der Finanzwirtschaft stellt Benchmarking die vergleichende Bewertung von Aktienerfolgen auf Grundlage eines marktrelevanten Indexes dar.  Das sogenannte IT-Benchmarking stellt einen Prozessvergleich dar, der bestimmte wirtschaftliche Aspekte einer IT-Infrastruktur vergleicht. Soll hingegen anhand technischer Parameter die Leistung von EDV-Systemen verglichen werden, finden in der Regel EDV-Benchmarks statt, die über Software Leistungsparameter von Hardware-Systemen vergleichen. Das Produkt Benchmarking untersucht verschiedene Produkte anhand festgelegter Eigenschaften, wie Kosten, Funktion, Preis und Alleinstellungsmerkmalen (USP) und vergleicht diese nach Präferenzen. Um neue bzw. effizientere Prozesse in der Fertigung, Beschaffung etc. zu identifizieren wird das Technologie Benchmarking eingesetzt.

Als typischen Ablaufplan unterscheidet man bei der Durchführung des Benchmarking die Vorbereitungsphase, die Vergleichsphase, die Umsetzungsphase und die Phase der Zusatzleistungen.

Mauertrocknungssysteme von Aquapool

Mittwoch, 16. Juni 2010

Auf der Seite www.aquapol-referenzen.de möchte Aquapol seine Referenzen präsentieren. Hier werden verschiedene Gebäude und Immobilien näher vorgestellt, die mithilfe des Aquapol-Mauertrockenlegungssystem erfolgreich trockengelegt wurden. Bei der Trockenlegung wird ein umweltfreundliches System genutzt, feuchte Mauern und Fundamente werden einfach getrocknet und trocken gehalten. Die Grundlagenforschung, die zur Entwicklung des Aquapol-Systems führte, wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen prämiert. Mittlerweile wird das Aquapol-System europaweit seit 1985 in über 44.000 Aquapol-Geräte eingesetzt.

Eine Referenz dieser Gebäude, die durch das Mauertrocknungssystem von Aquapol trockengelegt wurden, finden Sie auf den Unterseiten der Webseite www.aquapol-referenzen.de. Besonders hervorzuheben wären beispielsweise das Schloss Schlatt unter Krähen, welches im Jahr 1570 erbaut wurde, die malerische Kirche von Mala Causa in der Slowakei und das Schloss Wolfsthurn in Südtirol, welches 1741 errichtet wurde.

Eigenes ERP und CRM System kostenlos

Samstag, 13. März 2010

Ein Customer Relationship Management bietet für die Steuerung und Kontrolle von Marketing Aktionen viele Vorteile und erspart viel Arbeit. Mit einem Customer Relationship Management System kann man der Erfolg und den aktuellen Stand seiner Marketing Aktivitäten verfolgen. Kommerzielle Customer Relationship Management Systeme von z.B. SAP, Mircosoft oder infor kosten mehrere hundert oder tausend Euro. Tine 2.0 ist eine Groupware OpenSource Lösung die ein CRM und ein ERP System miteinander verbindet. Tine 2.0 ist kostenlos und bietet einen umfangreichen Funktionsumfang, wie ein Adressbuch, Aufgabenverwaltung und Produktverwaltung. Besonders durch die einfache und intuitive Bedienung zeichnet sich Tine 2.0 aus, sowie durch die aktive Weiterentwickelung des Systems. Die Groupware Lösung Tine 2.0 bietet besonders kleinen Firmen die Möglichkeit, Kundenkontakte optimal abzuwickeln und die Effizienz von Marketing Aktivitäten zu unterstützen.

Mehr Informationen: www.tine20.org